Rezension: Be my girl, Nina Sadowsky

Mittwoch, 14. Juni 2017

Wenn zwei sich lieben und beide lügen
Ellie und Rob sind das perfekte Paar. Gut aussehend, erfolgreich, bis über beide Ohren verliebt. Aber nur Augenblicke nach dem Jawort cheint alles in Scherben zu liegen: Rob verbirgt eine entsetzliche Vergangenheit. Und je mehr Ellie erfährt, desto tiefer wird sie in einen Strudel aus Lügen und Verrat gezogen, der ihrer beider Leben bedroht. Wer ist der Mann, den sie geheiratet hat? Und wie weit will sie gehen, um ihre Liebe zu retten? Denn Rob ahnt nicht, dass auch sie nicht ehrlich zu ihm war...
Das Cover und der Klappentext waren so vielversprechend - leider wurde ich wieder enttäuscht. 
Der Anfing, sprich das erste Kapitel, war total gut und interessant, hat mich dazu verleitet mit Freude an das Buch zu gehen, jedoch wurde das Buch mit jedem einzelnen Kapitel immer langweiliger und es ist meiner Meinung kaum etwas passiert - vor allem nichts was das Buch zu einem Psychothriller macht. Ich lese Bücher von Sebastian Fitzek und habe daher einen große Vorstellung, wenn auf einem Buch "Psychothriller" steht.
Mit jedem einzelnen Kapitel wurde das Buch wieder zu einer Last, hat mir die Freude am lesen genommen, aber ich wollte das Buch beenden und es nicht als abgebrochen auf einen Stapel legen.
Leider hat sich das so bemerkbar gemacht, das ich während des lesens immer wieder mit den Gedanken woanders war und kaum noch etwas vom Inhalt weiß. Ich kann mich nur noch an das hin und her der Protagonistin erinnern, an die Vergangenheitsfetzen von Rob und an das Ende, das mich schon sehr enttäuscht hat. Ich habe während des lesens immer mal wieder gedacht, das vielleicht ein großartiges Ende kommt, das mich total von den Socken haut und das Buch damit besser macht, jedoch war das Ebenfalls total enttäuschend.
Ich würde sagen, die Autorin hat es versucht, so als würde jemand gerade Anfangen Bücher zu schreiben und hat den Dreh noch nicht richtig raus. Es waren Ansätze da, das hat auch das Ende, die Auflösung der Geschichte gezeigt, jedoch hat das Buch mich in keiner Weise mitgerissen. Ich war sehr gelangweilt, was ein kein Psychothriller der Welt in mir auslösen sollte.
Leider hat es mir wirklich nicht gefallen. 

Rezension: Smoke, Dan Vyleta

Stell dir vor, deine dunklen Gedanken könnten sichtbar werden...
England, Ende des 19. Jahrhundert. Eine Welt, in der ein besonderes Phänomen um sich greift: Jede Bosheit, Unaufrichtigkeit oder Lüge manifestiert sich als Rauch, der unkontrollierbar dem Körper entweicht. Nur Thomas und Charlie, Schüler eines Elite-Internats, wagen es, die Gesetze des Rauchs zu hinterfragen. Sie stoßen auf eine düsteres Komplett aus Willkür, Macht und Unterdrückung und müssen schon bald um ihr Leben fürchten...

Ich hatte aufgrund des Klappentextes und dem wunderschönen Cover echt hohe Erwartungen an das Buch, aber leider war es mehr Quälerei, als das ich es wirklich genießen konnte.
Fangen wir aber erstmal mit dem Positiven an:
Das Buch hat ein wirkliches schöner Cover. Ich liebe London und diesen Rauch und dieses Bildrauschen wirklich sehr gerne.
Außerdem war die Idee an sich auch wirklich toll. Die Vorstellung das jeder negative Gedanke oder jede Lüge begleitet wird von Rauch und Ruß ist sehr interessant. Auch wenn ich mir das für meine Welt nicht wünsche, hat es mir Spaß gemacht für eine Zeit in diese Welt zu tauchen und das in einer Parallelwelt zu erleben. 
Leider war die Umsetzung nicht so wie ich es mir gewünscht bzw. vorgestellt habe.
1. Es gibt einfach viel zu viele Personen in dem Buch. Man kann sich die Namen kaum merken, dadurch bleiben die Charaktere total oberflächlich und man kann sich mit keinem Charakter wirklich anfreunden.
2. In den Kapiteln wechselt die Sicht der einzelnen Charaktere. Das ist an sich gar nicht schlimm, ich mag es gerne, wenn man aus der Sicht einer jeder Person das Buch erlebt, jedoch hat man manchmal erst in der Mitte des Kapitels verstanden aus welcher Sicht man gerade die Geschichte erlebt.
3. Die Kapitel sind unglaublich langlebig und teilweise wünscht man sich einfach nur das das Kapitel endlich endet und man mal kurz durchatmen kann.
4. Der Schreibstil ist leider nicht mein Ding, ist kompliziert und schwer zu verstehen. Leider wird auch stundenlang um den heißen Brei rumgeredet. Man hätte das Buch locker um 250 - 300 Seiten kürzen können.

Leider war die Umsetzung der Idee nicht gut, sondern wirklich langweilig. Ich habe mich bis zum Ende durchgequält und war froh, das ich das Buch endlich endlich beiseite legen konnte, weil ich es beendet habe. Leider gibt es nur 1/5 Röschen für das Buch.

Rezension: Into the water, Paula Hawkins

Mittwoch, 7. Juni 2017

"Julia, ich bin's. 
Du musst mich anrufen.
Bitte Julia, es ist wichtig..."
In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst, Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen... 

Dankeschön an den blanvaletverlag. Es war mir eine Ehre.
Paula Hawkins hatte mich schon bei Girl on the train total zerstört und umgehauen. Ich war einfach damals schon total verliebt in ihren Schreibstil und in die Art wie sie ihre Charaktere gestaltet. Ich war so hin und weg von diesem Buch, wie schon lange nicht mehr (zu dem Zeitpunkt) von einem Buch und der Film ist übrigens auch der Knaller. Umbedingt anschauen oder lesen, Leute!!!

Ich konnte es mir also nicht nehmen lassen Into the water zu lesen. Meine Erwartung war riesig und was soll ich sagen? Paula Hawkins hat mit "girl on the train" die Messlatte unglaublich hoch gelegt und hat sich selbst noch übertroffen.
Zu allererst.. Schaut euch doch mal dieses wunderschöne Cover an. Schon bei girl on the train war ich so begeistert von der Schlichtheit des Covers, das aber trotzdem total fesselnd und interessant ist. Es hat immer diesen Wiedererkennungswert und man sieht genau wer das Buch geschrieben hat.
Und jetzt zur Geschichte. Woher um Himmelswillen hat Paula immer ihre Ideen? Ich würde nicht mal im Traum auf so eine grandiose Idee kommen. Es gibt unglaublich viele Personen. Ich glaube, mit den Toten sind es um die 12 Stück. Das klingt am Anfang unfassbar abschreckend und ich glaube, hätte ich das vorher gewusst, hätte ich es mir auch zwei mal überlegt ob ich das Buch wirklich lesen möchte, aber das stört gar nicht. Man lernt die Verbindungen und die Namen der Personen sehr schnell und die Kapitel sind auch nicht so lang, das man den Faden zu den anderen Personen verpasst. Tatsächlich finde ich das mal eine angenehme Abwechslung. Normalerweise liest man Thriller/Romane immer nur aus einer Sicht und erfährt kaum etwas über die anderen Charaktere. Ich fand es sehr angenehm das ein Fall im Vordergrund stand und man aus verschiedenen Blickwinkeln etwas über diesen Fall herausgefunden hat. Das erhöht die Spannung und man denkt sich immer "Oh - mein - Gott, das ist jetzt nicht Wahr, oder?" Und das hat mich einfach dazu gebracht, das ich dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Ich habe das Buch angefangen auf einer zwei stündigen Zugfaht zu lesen. In diesem Zug waren etwa 5 betrunkene Männer die unfassbar laut waren. Also habe ich meine Musik reingemacht und ich konnte nicht aufhören zu lesen und habe die komplette Welt ausgeblendet. Wer nicht versteht warum ich das sage: Ich kann mit Musik nicht lesen. Schon gar nicht, wenn die Musik so unnormal laut ist. Aber, ich habe die Welt ausgeblendet und war total in diesem Buch drinne.
Leute, es gibt nicht, absolut nichts, was mich an diesem Buch gestört hat und ich habe eben in Erfahrung bringen könne, das dieses Buch verfilmt wird und ich freue mich darüber wie Bolle!

Das einzige was ich euch nicht empfehlen kann: lest bloß nicht den letzten Satz! Leider habe ich das ausversehen getan und habe mir damit das Ende komplett versaut.
Ohne Frage kriegt dieses Buch 5/5 Röschen von mir! Der absolute Knaller!
 
Oh Leute, ich weiß gar nicht was ich euch zu diesem Buch sagen soll. Meine Gedanken waren immer "Der wars! Nein der! Die, die, die, die! Neeeein, sie hat sich selbst getötet!" Ich liebe es einfach, wenn ein Autor es schafft einen so krass am denken zu halten und man am Ende nicht mehr weiß wo man steht und sich so denkt: nääää!
Und am meisten mag ich es an Paula, das sie so alltägliche Sachen nimmt. Dinge, die eigentlich jedem passieren können, verpackt in eine wirklich sehr interessante und spannende Geschichte.

Es interessiert mich immer noch brennend, was mit Mark passiert ist. Habe ich das überlesen oder wurde das wirklich nicht aufgedeckt? Das ist echt krass. Meistens lösen Autoren ja wirklich jedes kleine Geheimnis auf, aber scheinbar nicht so Paula. Noch so eine Sache, die ich an ihr unglaublich toll finde. Sie lässt ihre Leser in manchen Dingen einfach im dunkeln stehen und das ist nicht mal schlimm. Ich finde das wirklich interessant und mal total anders.
Generell fand ich das Ende sehr gut. Erstmal die Auflösung, wer sie umgebracht hat (was mir ja leider klar war, weil ich das Ende schon gelesen habe). Wie gut war das bitte gemacht? Man hat wirklich bis zum letzten Satz gedacht, das es wirklich Patrick war. Danach kommt auf nicht noch ein aufgezwungenes Kapitel, wie es bei anderen Autoren ist. Sie klatscht einem die Wahrheit einfach ins Gesicht und damit muss man halt klar kommen. Übrigens mega das es Sean ist! Den hatte man halt gar nicht auf dem Schirm und der ist so unscheinbar.
Und dann die letzten Kapitel, das Lena und Jules endlich zusammengefunden haben, das alle soweit weggezogen sind und Louise aus Barmherzigkeit sagt, das sie Lena vergeben hat. Das ist wirklich ein tolles Ende, so wie ich es mir gewünscht habe.

Ich freue mich auf den Film und auf das nächste Buch von Paula! :-)

Rezension: Yoga für Einsteiger, Tara Fraser


Danke an den Bassermannverlag für das zur Verfügungstellen des Rezensionexemplares!
Ich liebe Yoga. In der Schule war das immer das einzige Thema im Sportunterricht, bei dem ich es für nötig gehalten habe am Unterricht teilzunehmen. Es gibt mir die nötige Ruhe, man spürt jeden Muskeln - aber nicht unangenehm - und gleichzeitig ist es einfach unfassbar entspannend. 
Vor zwei Jahren habe ich die Schule verlassen und habe seitdem kein Yoga mehr gemacht, weswegen ich nach einem Buch gesucht habe, das mich langsam wieder hineinbringt und der mich lehrt, wie ich langsam Yoga in meinem Alltag einbringen kann. Ich habe mich für das Exemplar entschieden, weil ich nach langer Zeit erst wieder in die Bewegungen finden wollte und mich daher als "Einsteiger" betitel.
Das Buch ist aufgeteilt in 5 Kapitel.
1. Einfache Prinzipien - was ist Yoga? Dehnungsübungen etc.
2. Einfache Stellungen - Dreieck, Katze, Hund, Kind etc.
3. Einfache Lösungen - Lösungen beim Ausführen der Stellungen etc.
4. Einfache Entspannung - Atemübungen & was passiert beim Entspannen etc.
5. Yoga als Ergänzung zum Sport - Yoga und Crosstraining oder Tanzen...

Ich finde die Aufteilung in die einzelnen Kapitel wirklich sehr hilfreich. So wird man zum Beispiel im ersten Kapitel direkt in das Thema eingeführt, es wird erklärt was Yoga ist und was man mit Yoga erreichen kann.
Die Übungen sind Einsteigerübungen und zu jeder Übung findet man im Buch Möglichkeiten sie auszuführen, falls man es (noch) nicht so kann, wie man es eigentlich tut. Das ist ein riesiger Pluspunkt, weil ich gemerkt habe, das ich mit der Zeit sehr eingerostet bin und das alles nicht mehr so gut hinbekomme, wie ich es mal konnte.
Entspannung gehört zu Yoga, wie das Amen in der Kirche. Es ist unfassbar wichtig und die Entspannungsaufgaben in diesem Buch sind sehr hilfreich für Leute, die vielleicht noch nicht so viel Meditieren oder Probleme mit Entspannung haben. Ich meditiere jeden Abend vor dem einschlafen, weswegen ich diese Punkte nicht testen konnte. Ich habe meinem Freund das Buch also mitgegeben und gefragt, ob er das mal ausprobieren kann und ob ihm das hilft. Er war tatsächlich begeistert und konnte mit vielen Übungen etwas anfangen und hat dazu gelernt.

Mir persönlich haben mehr Übungen gefehlt. Ich habe gehofft das mehr Figuren in dem Buch zu finden sind, die vielleicht auch schon in die "Kenner"-Stufe gehen. Jedoch tut das meiner Bewertung keinen Abbruch. Jeder der Lust auf Yoga hat und Yoga kennenlernen möchte, braucht dieses Buch!


Lesemonat: Mai


Mein Lesemonat Mai.
Ich muss zugeben, das ich am Anfang des Monats dachte "wow, das ist so ein guter Monat! Ich werde richtig viele Bücher schaffen." Aber mit "Der letzte erste Blick" und "Smoke" hat das leider nicht so gut funktioniert und plötzlich war ich in einer leichten Leseflaute und Smoke hat mich dann leider total reingeritten. Ich wollte es Anfang Juni beenden, aber jetzt habe ich sogar schon ein Buch vorgezogen. Mal schauen, wann ich es denn dann Tatsächlich beenden werde.

Mein Monat hat mit Wellington begonnen. Ein wirklich gutes Buch, an dem ich kaum etwas zu meckern hatte. Es hat mir Spaß gemacht es zu lesen, es war super schnell durch und ich freue mich bereits auf den nächsten Teil. Es hat 4/5 Röschen bekommen und *HIER* findet ihr meine Rezension dazu! :-)

Klappentext:
Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reittuniere in Wellinton, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejandro, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del-Cmpo-Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in eine Welt, in die Georgia so gar nicht zu passen scheint. Doch er ist kein Mann, der ein Nein akzeptiert...


Mein zweites Buch war "manche Tage muss man einfach zuckern" und auch das habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Das Buch wird bestimmt nicht mein liebstes, aber die Geschichte war süß für zwischendurch. Es hat auch 4/5 Röschen von mir bekommen und *HIER* ist meine Rezension dazu!

Klappentext:
Läuft bei mir. Zwar rückwärts und bergab, aber läuft.
Dauersingle Sarah glaubt, dass die große Liebe auf der Internetseie "Missed Connections" auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber einfach nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit dem attraktiven Jack an. Er bringt ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben. Doch dann taucht ein anonymer verehrer auf "Missed Connections" auf...

Das dritte Buch und mein Monatshighlight war "the girl before". Ich habe das Buch in einem Tag durchgesuchtet und konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen, weswegen es von mir selbstverständlicherweise auch 5/5 Röschen bekommen hat. Eine ausführliche Rezension gibt es *HIER*.

Klappentext:
Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb - und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.

Und zu guter letzt habe ich "der letzte erste Blick" gelesen, zusammen mit meinem Freund. Er fand das Buch super und mich hat es in eine leichte Leseflaute getrieben, was mir wirklich sehr Leid tut. Das Buch hat von mir 4/5 Röschen bekommen, weil es eigentlich spannend, aber gleichzeitig langweilig war. Eine Rezension findet ihr *HIER*

Klappentext:
Manchmal genügt ein einziger Blick.
Das Einzige, was Emery Lance sich wünscht, als sie ihr Studium in West Virginia beginnt, ist ein Neuanfang. Sie möchte studieren, und zwar ohne das Gerede, das Getuschel und die verurteilenden Blicke der Leute zu Hause. Dafür nimmt sie sogar in Kauf, dass sie mit dem nervigsten Kerl aller Zeiten in einer WG landet. Doch es kommt schlimmer: Dessen bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen. Dabei gehört er zu der Sorte Mann, von der Emery sich unbedingt fernhalten wollte: zu gut aussehend, zu nett, zu lustig. Und eine große Gefahr für ihr ohnehin schon zerbrechliches Herz...


Rezension: Der letzte erste Blick, Bianca Iosivoni

Donnerstag, 18. Mai 2017


Manchmal genügt ein einziger Blick.
Das Einzige, was Emery Lance sich wünscht, als sie ihr Studium in West Virginia beginnt, ist ein Neuanfang. Sie möchte studieren, und zwar ohne das Gerede, das Getuschel und die verurteilenden Blicke der Leute zu Hause. Dafür nimmt sie sogar in Kauf, dass sie mit dem nervigsten Kerl aller Zeiten in einer WG landet. Doch es kommt schlimmer: Dessen bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen. Dabei gehört er zu der Sorte Mann, von der Emery sich unbedingt fernhalten wollte: zu gut aussehend, zu nett, zu lustig. Und eine große Gefahr für ihr ohnehin schon zerbrechliches Herz...
Danke an den Lübberverlag für das Rezensionsexemplar!

Die Geschichte hatte mich mit den ersten 54 Seiten. Es war ein riesiger Pluspunkt für mich, das der Geschichte eine Playlist beigefügt war. Obwohl ich beim lesen eher weniger Musik höre, höre ich mir meistens danach die Listen an oder fange an bestimmte Lieder mit einem Buch zu verbringen.
Ich habe Emery und ihre große Klappe direkt geliebt und in mein Herz geschlossen. Total genial das die Geschichte direkt damit beginnt das sie jemandem die Nase "gebrochen" hat. Das ist einfach total mein Ding und ich liebe es, wenn die weiblichen Protagonisten nicht die direkten Sympathieträger sind und sie auch mal etwas frecher sein können.
Nach den 54 Seiten wurde das alles aber irgendwie abgeschwächt, bis es letztendlich zu einer Leseflaute kam. Die Geschichte an sich ist bestimmt wunderschön, jedoch war es mir für ein New Adult Buch schon fast ein wenig zu süß und zu nah an der Realität. Dazu war die Spannungskurve irgendwie mal ganz kurz auf dem Höhepunkt und hat dann irgendwann leider so nachgelassen, das ich mich während des lesens gelangweilt habe. Das kommt nur selten vor, aber es ist leider so. Ich habe mich wirklich nur noch gequält. Die Autorin hat es aber geschafft, das ich das Buch trotzdem zu Ende gelesen habe. Immer wieder hatte ich die Hoffnung das da noch was spannendes passieren muss, was mir das Herz zerreißt oder nicht. Ich werde gleich im Spoiler noch ein bisschen mehr darauf eingehen, was genau ich mit "spannend" meine.
An sich ist die Geschichte und die Idee echt gut gewesen, aber leider war es, wie gesagt, in der Umsetzung manchmal ein wenig langweilig und leider war auch die Geschichte um ihr Geheimnis vorhersehbar und die Reaktionen darum konnte ich auch nicht wirklich nachvollziehen. Wobei das wahrscheinlich an meiner persönlichen Einstellung zu dem Thema liegt.

Ich war mir nicht ganz sicher was ich dem Buch an Punkte geben soll. Im Endeffekt bin ich mir aber sicher, das 3 Röschen für das Buch einfach absolut zu wenig wären und 4 empfinde ich fast schon als ein bisschen zu viel. Da ich aber keine krummen Bewertungen abgebe, habe ich mich für 4 entschieden. Das liegt einfach daran, das ich die Geschichte an sich toll finde, an dem Pluspunkt für die Playlist und weil ich Emery einfach richtig gerne mag. Natürlich hat mich das Buch irgendwie gelangweilt, es war vorhersehbar und für mich ein wenig zu sehr an die Realität erinnert, jedoch merkt man auch das die Autorin dort sehr viel Herzblut reingesteckt hat.
Ich freue mich auf den nächsten Teil, den ich trotz aller Meckereien lesen werde und hoffe, das er mich mehr begeistert.
Das Buch haben auf Instagram ja gefühlt alle gelesen und alle haben sich am Ende die Augen auf dem Kopf geheult... warum? Ich verstehe leider absolut nicht, was die meisten am Ende so berührt hat. Die Tatsache das es zu Ende ist? Das sie krank ist und er sich so liebevoll um sie gekümmert hat oder die erschreckende Wahrheit, das Rachel das Video nochmal hervorgekramt und veröffentlich hat? Bei nichts davon standen mir auch nur im Ansatz die Tränen in den Augen.
Ich war ein wenig erschrocken darüber, das Rachel das Video veröffentlicht hat, aber im Endeffekt habe ich mir das gedacht. Und das er sich so süß um die gekümmert hat, als sie krank war, das hat mich auch nicht sonderlich berührt. Ich empfinde das als normal sich um kranke zu kümmern. Was mich aber tatsächlich ein bisschen berührt hat, war das Verschwinden von Mrs Pattyfer. Zwar wäre ich jetzt nicht in Tränen ausgebrochen, jedoch war es schon irgendwie berührend.

Ich habe schon im oberen Teil angesprochen, das ich mich ein bisschen mehr Spannung gewünscht hätte. Ohja, und wie ich das hätte. In Büchern mag ich am liebsten die Konflikte, vor allem wenn eine Frau dargestellt wird wie Emery. Sie hat ihr Vergangenheit, ist deshalb ein totaler Eisklotz und bricht in der ersten Szene jemandem die Nase, aber rastet nicht so richtig aus, als sie erfährt das Dylan anfangs nur mit ihr ausgegangen ist, weil er dann das Auto hat. Auch wenn er sagt das es nicht so ist und er die Zeit mit ihr so oder so gerne verbracht hätte, wäre ich mehr ausgerastet als nur dieses bedröppelte etwas, was sie dort hingelegt hat. Mir hat es wirklich gefehlt das sie ihm die Nase bricht oder ihn wenigstens richtig beleidigt.
Und generell habe ich das Gefühl das in diesem Buch bis auf Herausforderungen und versuchter Sex kaum was passiert ist. Wenn ich an das Buch zurück denke, das ich letzte Nacht beendet habe, ist da nichts. Nichts außer diese zwei Sachen.
Das tut mir Leid für das Buch, weil es so eine süße Aufmachung hat und so schön geschrieben ist, aber leider hat mir dann doch das gewisse Etwas gefehlt.

Und zu guter letzt kann ich nicht verstehen, warum jeder Emery eine Schlampe nennt. Ich finde nichts verwerfliches daran ein Video zu drehen, wenn man Sex hat. Solange es nicht mit jemandem ist, der es danach veröffentlicht, versteht sich. Wie ich aber Oben schon gesagt habe, liegt dieses Unverständnis wahrscheinlich an meiner persönlichen Meinung. 

Rezension: The girl before - sie war wie du. Jetzt ist sie tot., JP Delaney

Donnerstag, 11. Mai 2017


Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb - und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.
Vielen lieben Dank an den Penguin Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Ich habe mich tierisch gefreut diesen Thriller zu lesen, weil der letzte Thriller in dem es nicht um Mord und Totschlag ging schon eine weile zurück liegt. Ich glaube das letzte Buch in dieser Art war "Girl on the Train" und das hat mich richtig von den Socken gehauen. Jedenfalls habe ich mich sehr gefreut dieses Buch zu lesen und wurde immer weiter in meiner Vorfreude gedämpft, als ich die vielen negativen Rezensionen dazu gelesen habe und viele Leute das Buch auch einfach abgebrochen haben, weil die Protagonistin und der Schreibstil wohl so doof wären. Noch mehr gedämpft wurde meine Freude dann, als mein Freund nach der ersten Seite das Buch zugeklappt hat und gesagt hat: "das werde ich nie im Leben lesen. Das ist ja grauenhaft! Hier gibt es keine Anführungszeichen und die Protagonistin ist ja mal echt unsympathisch."
Ein paar Tage später habe ich mich dann dazu entschieden das ich mir eine eigene Meinung bilden möchte und habe das Buch in die Hand genommen. Weniger als 24 Stunden später hatte ich es durch und was soll ich sagen? Ich kann mich der überwiegenden Meinung zu dem Buch in keinem Fall anschließen. Ich fand das Buch wirklich top.

Ich muss sagen, das der Schreibstil anfangs irritierend war. Das Buch wird aus zwei Sichten erzählt. Einmal im 'damals' aus Emmas Sicht und 'heute' in der Sicht von Jane. Das komische an dem Schreibstil ist, das Emmas Sicht ohne Anführungsstriche erzählt wird und dadurch Gedanken, Handlungen und Wörtlicherede unangenehm miteinander verschwimmt und man teilweise auch gar nicht mehr weiß ob das jetzt ein gesprochener oder ein Gedanke von Emma war. Ich habe noch nicht wirklich durchblickt ob das ein Sinn hatte oder ob das einfach nur die Vergangenheit zum Ausdruck bringen soll. Jedenfalls war das wirklich anstrengend manchmal, jedoch gewöhnt man sich schnell daran, wenn man das Buch so schnell durchliest wie ich es getan habe.
Das die Protagonistin unsympathisch ist, kann ich nichts bestätigen. Ich finde weder Emma noch Jane unsympathisch. Sie sagen mir zwar als Person nicht so zu, jedoch würde ich deshalb das Buch nicht abbrechen, weil ich der Meinung bin das Beide auf ihre Art und Weisen ganz nett und noch erträglich sind. Da hatte ich wirklich schon schlimmere Charaktere in Büchern. Jedoch werden die beiden sicherlich nicht meine Lieblingscharaktere, die mir ewig im Kopf bleiben werden. Obwohl die Figuren einer Geschichte wirklich wichtig sind, hat das der Geschichte an sich aber auch gar nicht geschadet, was auch wirklich selten vorkommt. 
Wirklich gut fand ich auch die Erzählweise des Buches. Man erlebt gleichzeitig die Geschichte von Emma und Jane, weil der Autor die Geschichten abwechselnd liest. Dabei fallen einem natürlich die Parallelen auf und ab und zu liest man Dinge doppelt, weil es bei Emma und Jane gleich passiert, jedoch macht das die Geschichte noch spannender. 

Die Protagonisten müssen, um (eventuell) in das Haus ziehen zu können, einen Fragebogen ausfüllen, an dem der Autor die Leser teilhaben lässt. Manchmal saß ich vor den Fragen und dachte mir "was zur Hölle würdest du darauf antworten?" Zum Beispiel gab es da die Frage: "Eine dir nahestehende Person beichtet dir im Vertrauen, sie habe im betrunkenen Zustand jemanden überfahren, deshalb habe sie endgültig mit dem Trinken aufgehört. Fühlst du dich verpflichtet, das bei der Polizei anzuzeigen?" Das war nur eine von vielen Fragen, über die man einen Moment nachdenken muss und sich vielleicht sogar über seine Entscheidung erschreckt. Ich finde es sehr schade und gleichzeitig echt spannend, das man nicht erfährt was die beiden Protagonistinnen dort angekreuzt haben, jedoch lernt man die beiden im Laufe des Buches so gut kennen, das man es sich schon fast denken kann.

Das Buch ist auf jeden Fall etwas für jeden, der sich von komischen Schreibweisen nicht direkt abschrecken lässt und der auf eine echt gute Story steht, die sehr viele Geheimnisse und Überraschungsmomente bereit hält. Es ist wirklich lange her, seit ich so ein gutes Buch gelesen habe, das mich direkt fesselt und ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann!
Ich dachte am Anfang es geht nicht um ein neumodiges Haus, sondern um so eine richtige Absteige und Emma wäre dabei umgekommen, weil ein Dämon unter ihrem Fußboden lebt. Als mir dann aber klar wurde das es um ein neumodiges Haus geht, bei dem alles mit Technik gesteuert wird und es bestimmte Regeln gibt, war das eine wirklich willkommende Abwechslung für mich. Die meisten Thriller, die irgendwie gruselig verpackt sind, kriegen dann natürlich auch genau so eine Kulisse. Wie gesagt, eine willkommene Abwechslung, so wie das gesamte Buch.
Ich weiß nicht ob es mir so geht, aber, ich habe immer gedacht das es was mit Edward zu tun hat, aber im gleichen Moment wurde mir dann aber auch bewusst, das es natürlich viel zu einfach wäre, wenn es irgendwas mit Edward zu tun hatte. Wen ich dabei natürlich nicht auf dem Schirm hatte, war Simon. Ich habe mit allem gerechnet, nur nicht mit Simon! Dabei ist das, jetzt neutral betrachtet, natürlich das logischste gewesen. Ich finde das nicht einmal weit her geholt oder sowas, sondern wirklich echt gut gemacht vom Autor. Man denkt eben, weil Edward immer wieder die selben Dinge gesagt und gefragt hat, das er es gewesen sein muss, weil er verrückt ist und sich dann Emma auch noch in ihren Lügen verstrickt hat, das es umbedingt Edward gewesen sein muss. Ich war so geflasht vom Ende und auch von der Tatsache das Emma alle angelogen hat. Für einen Moment hatte ich wirklich Mitleid mit ihr und als dann die Auflösung mit ihren Lügen bezüglich Saul und der Vergewaltigung kam, da war ich nur noch fertig mit meinen Nerven. Vor allem habe ich ihr dieses 'arme kleine Mädchen' getue echt abgekauft.

Jedoch gibt es immer noch eine Sache, die mich irgendwie nicht mehr loslässt und die ich auch irgendwie nicht verstehe. Wenn doch Edward gar nicht der böse war, warum hat er sich dann eine Frau ausgesucht, die genau so aussieht wie seine Frau und warum hat er bei Emma und Jane genau die selben Fragen und Verhaltensweisen gezeigt? Z.B das abreisen oder das er quasi eine Trennung erzwungen hat? Das verstehe ich nicht so ganz und wirkte ein wenig so als hätte der Autor sich noch im letzten Moment umentschieden, was den "Täter" betrifft.
Sonst echt mega gut und so verwirrend und offen in der Handlung. Lange nicht mehr so einen guten Thriller gelesen!



Rezension: Manche Tage muss man einfach zuckern, Tamara Mataya

Montag, 8. Mai 2017

Läuft bei mir. Zwar rückwärts und bergab, aber läuft.
Dauersingle Sarah glaubt, dass die große Liebe auf der Internetseite "Missed Connections" auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber einfach nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, uns so fängt sie eine Affäre mit dem attraktiven Jack an. Er bringt ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben. Doch dann taucht ein anonymer Vereher auf "Missed Connections" auf...


Ich danke dem lieben Heyneverlag für das zur Verfügung stellen des Rezensionexemplares. Es war mir eine große Freude es zu lesen und nun für euch rezensieren zu dürfen!

Mich hat bei diesem Exemplar das Cover unfassbar angesprochen. Normalerweise mag ich eher schlichte Cover, mit wenig Farbe, aber irgendwie haben mich diese verspielten Farben, die Herzchen, Sternchen und das Törtchen so angesprochen, das ich mir den Klappentext durchgelesen und dann natürlich auch angefragt habe. Ich lese mir selbst gerne im Internet Anzeigen durch, die daraus entstehen das sich jemand nicht getraut hat einen anderen Menschen angesprochen zu haben, was natürlich den Reiz an der Geschichte nochmal erhöht hat. Außerdem ist "Läuft bei mir. War rückwärts und bergab, aber läuft." so ein alltime favorite Spruch von mir, weswegen ich es umbedingt lesen musste und es hat sich definitiv gelohnt.

Die Geschichte an sich hat bei mir nicht diesen typischen Wow-Effekt ausgelöst, aber es war definitiv eine Geschichte, die mich nicht losgelassen hat und die man auch gut Abends, bevor man schlafen geht, lesen kann, weil sie nicht sehr anspruchsvoll ist. Der Schreibstil ist sehr einfach und lässt sich flüssig runterlesen, außerdem kann man sich richtig gut in Sarah hineinfühlen und fühlt sich irgendwann wie ein Teil von ihr, man durchlebt vieles mit ihr und fühlt sich in vielen Situationen gleich schlecht oder gut wie sie. Das ist ein absoluter Pluspunkt an der Buch, denn obwohl es bei mir eine "Lektüre für Zwischendurch" ist, habe ich sehr gut in die Geschichte und Thematik gefunden.
Dadurch das ich mich so gut in ihre Lage versetzen kann, fühlte ich mich nach dem lesen und vor dem schlafen gehen (ich habe das Buch überwiegend zwischen 23 und 1 Uhr nachts gelesen) sehr schlecht. Mich haben ihre Probleme belastet, weil ich das Gefühl hatte es wäre mir passiert. Das ist nicht umbedingt negativ, weil die Autoren ja erreichen wollen das man sich in die Geschichte fühlt, jedoch hat es mir teilweise das einschlafen erschwert und meine Träume düster gestaltet.
Trotzdem war die Geschichte an sich wirklich sehr gut. Es war, endlich mal, eine Geschichte dich sich nach Realität angefühlt hat. In der Danksagung erklärt die Autorin das sie vieles aus ihrem eigenen Leben inspiriert hat, sie aber natürlich noch ein paar eigene Dinge dazu erfunden hat.
Das Leben, das Sarah führt, fühlt sich echt an und wirkt nicht so unrealistisch wie es in manch anderen Büchern ist. Zwar möchte ich vielleicht nicht umbedingt mit ihr tauschen wollen, aber trotzdem war es mal angenehm ein Buch zu lesen, dessen Geschichte sich echt anfühlte und nicht wie ein Haufen Fantaie. 
Zwei negative Dinge muss ich aber leider trotzdem aussprechen.
Leider war das Ende des Buches zu vorhersehbar. Das ist vielleicht in so einer Liebesgeschichte nicht so schlimm wie in einem Krimi oder in einem Thriller, jedoch habe ich mich dadurch in manchen Stellen ein bisschen fremd geschämt für Sarah und hätte sie am liebsten durch das Buch angeschrien, das sie mal die Augen aufmachen und realisieren soll, was um sie herum passiert. Das war einfach ein wenig schade, weil ich mir gewünscht habe doch überrascht zu werden.
Und zum anderen war es mir viel zu viel Sex. ich lese gerne New Adult und auch gerne erotische Bücher, jedoch empfand ich es teilweise als zu gezwungen und zu unpassend für die Liebesgeschichte, die eigentlich im Vordergrund stehen sollte. Ich habe die Stellen dann im Endeffekt nur noch überflogen. 

Das Buch ist auf jeden Fall etwas für jeden, der gerne süße Geschichten zwischendurch liest und auf umständliche Liebesgeschichten mit einer kleinen Portion Drama steht. 


(zu diesem Buch erfolgt kein Spoiler, bei dem ich Näher in Detail der Geschichte gehe, weil dafür die Geschichte zu kurz und zu einseitig verläuft.)